[NOCHMAL ICH]: Wer zum Teufel …

… braucht eine lange Version eines Textes, die ein Autor über sich selbst erzählt? Niemand, und genau darum findet sich diese Selbstdarstellung hier:

Ich bin vorwiegend, hauptsächlich und vorzugsweise Autor. Zumindest in eingeschränkten Teilen der Zeit, wissend, dass es eines Tages der Hauptberuf sein wird – man kann diese Einschätzung meiner Zukunft auch zwanghaften Optimismus nennen, aber ich sehe mich da eher als Realist. Hust.

Ich lebe in Österreich, das ist irgendwo in der Mitte Europas. In der Nähe der Hauptstadt, im Grünen. Das ist sehr fein. Je nach politischer Befindlichkeit des Landes ist es gut oder schlecht, darin zu leben. Gut ist es derzeit nicht. Mehr zu dem Zustand zu sagen würde Propaganda für das bedeuten, was man ablehnt. Ich bin zwar nicht die hellste Birne im Raum, aber ein so trübes Licht auch wieder nicht.

Meine Bücher schwelgen in postapokalyptischen Szenarien, geben sich dem Body-Horror hin – inklusive der Innereien – und haben einen gewissen Hang zur generellen, expliziten Deftigkeit, was neben Gewalt und Blut und all den Schweinereien auch die Sache mit der zwischenmenschnlichen Nähe und den körperlichen Vergnügungen betrifft. Kurz gesagt, mein Werk ist eher für ausgesprochen erwachsene Menschen gedacht. Müsste ich meine eigenen Werke kategorisieren, sie wären “fiese Miststücke von Geschichten”.

Trotzdem habe ich eine funktionale, glückliche Familie mit zwei echt coolen Kindern und einer Frau, die viel klüger ist als ich, was mich hin und wieder grübeln lässt, warum sie mich geheiratet hat. Sie ist Sozialpädagogin, also weiß sie, was sie tut.

Dieser Tage bin ich nur selten auf den üblichen, angeblich sozialen Medien anzutreffen. Ich habe schlicht kaum Zeit dafür. Und finde es auch mühsam.

John Aysa ist mein waswärewenn Name, quasi das “Ich in mir”. Hat mit einer banalen, über die Welt verteilten Familie und ihrer nicht minder uninteressanten Historie zu tun. Also, egal. Ich mag den Namen. Übrigens finde ich es schade, dass es kaum Autoren-Groupies gibt. Das hätte mir gefallen. Aber das wird wohl nichts und für eine Musiker-Karriere, die auch mit Groupies einhergehen kann (wenn es denn überhaupt noch Groupies gibt!), bin ich viel zu unmusikalisch. Verdammt. Tja. So ungerecht ist die Welt.

Ich nehme Aufträge an, die mit Schreiben zu tun haben. Ein paar Sachen wie politische Propaganda schließe ich aus,  habe dafür im Gegenzug keine Berührungsangst vor Pornos. Nur so zur allgemeinen Orientierung.

Wer also konkret was will und konkret dafür Geld bezahlt, kann sich ganz konkret bei mir melden:  vorname at vornamenachname punkt net.

Ach ja, da war ja was – ein Foto.

Ich nenne es skeptisches Selfie und beende hiermit meinen Egotrip:

Foto: Skeptisches Selfie


Schönen Tag noch!


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