[GEDANKEN]: … dazwischen, Teil 1 …

Wo dazwischen? Zwischen allem, sozusagen. Das Jahr 2015 ist absolut nicht so verlaufen, wie ich es geplant hatte. Ich gehe sogar so weit, es in einigen Punkten als Debakel zu bezeichnen. Ende November, Anfang Dezember habe ich begonnen, da die Notbremse zu ziehen und mich zu reorganisieren. Zwei solche Jahre wie dieses kann ich mir bestimmt nicht leisten, im Wahrheit nicht einmal dieses eine, zugegeben lehrreiche, Fiasko (das ist jetzt vielleicht überspitzt formuliert, aber gelegentlich empfinde ich es als solches).

Diese Reorganisation wirkt sich natürlich weitreichend aus. Die sichtbarsten Teile, die öffentlichen, werden drastisch überarbeitet:

Zwei wertvolle Tips stammen von John Scalzi -> hier und Neal Stephenson -> hier. Mir gefallen – vom letzten Absatz abgesehen, der nur für Autoren seines Ranges ein Thema ist – besonders die Worte von Neal Stephenson.

Ich nehme mir von beiden Autoren die Erkenntnisse und adaptiere sie auf den persönlichen Gebrauch. Der Online-Wahnsinn raubt unendlich viel Zeit. Die Konsequenz? Tumblr, G+, Pinterest, Blogger – sind in Tiefschlaf versetzt, dümpeln ohnehin nur vor sich hin. Ein paar Sachen, wie meine YouTube Listen von Musik, die ich zu jedem Buch beim Schreiben höre, sind auch gekillt – allein die Aufarbeitung, um sie posten zu können, das frisst Zeit.

Twitter behalte ich. Einfach nur so, weil es mir gefällt und hier einige Leute sind, die mich interessieren, die aber sonst kaum wo in Erscheinung treten. Aber es reicht mir, dort vielleicht 1x oder 2x im Monat einen Blick zu riskieren. YouTube behalte ich … das mit den Videos möchte ich doch gelegentlich weiterhin machen.

Facebook bleibt ebenfalls. Das ist – meiner Erfahrung nach – der einzige Ort, der von der eigenen Website abgesehen, von Bedeutung ist. Aber auch hier reduziere ich meine Anwesenheit. Kürzere Visiten, unregelmäßig, aber keinesfalls täglich. Das heißt, meine Kommunikation wird bevorzugt auf die eMail reduziert, ich habe bei Facebook so gut wie alle Benachrichtigungen abgedreht, weil der daher stammende Info-Wahnsinn unverzeihlich viel Zeit in Anspruch nimmt.

Konzentration online auf die Website. Punkt. Das ist letzten Endes der einzige Platz, wo dir keine regelmäßig neuen AGBs und ähnliches ins Handwerk scheißen und sollte letztlich auch die zuverlässigste Quelle für Leser darstellen, die tatsächlich etwas über einen Autor erfahren wollen.


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Rosa Leber
Gast

Ist das jetzt abgeschickt? Sehr seltsam ;)Ich bin aber auch mies in Mathe….

Rosa Leber
Gast

Na, sowas! Das sind ja sumpfübelste Nachrichten 😉 Wenn ich schon da bin, hinterlasse ich auch eine Nachricht. Ob wohl dieses Jahr die Spargel-Saison gut ausfällt? Ich glaube, das wird schwierig…

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