Cover Sweet Evil, Charels Platt, Festa VerlagStory: Als Burt auf einem Highway durch die Wüste Arizonas die hübsche Suzanne aufgabelt, geben sich die beiden geradezu zwanghaft ihren brutalen sexuellen Begierden hin. Nachdem bei einem ihrer sadistischen Sexspiele eine junge Anhalterin stirbt, entwickelt sich ihr Roadtrip zu einer irren Odyssee aus Wollust, Vergewaltigung und Mord.

Soweit zum Inhalt des Buches, das der Festa-Verlag ↗ bei seinen Pulp Legends ↗ veröffentlicht und als legendären Pornothriller bezeichnet hat. Dem ist nach der Lektüre schwer zu widersprechen. Wenn dieses Buch etwas bietet, dann ordentlichen Thrill und ungebremstes, explizites Geficke.

Und wenn nach der Lektüre noch etwas offensichtlich erscheint, ob das stimmt, keine Ahnung, dann dass dieses Buch irgendwie wohl die Vorlage für Natural Born Killers und True Romance war. Beides Drehbücher von Quentin Tarantino und der lässt sich bekanntlich sehr gern von Klassikern inspirieren.

Die wirkliche Überraschung dieses tollen Romans ist jedoch seine hohe Qualität. Sehr gut geschrieben, tadellos in Form und Inhalt. Auch die Figuren sind voll charkterisiert, haben einen eigenständigen Charakter, fühlen sich echt an. Das möchte man gar nicht meinen bei einem Buch, das so auf Pulp getrimmt wird – siehe Cover, die Reihe, in der es erscheint, die limitierte Auflage.

Weil es bei Festa erscheint, ist es ein hochwertiges Hardcover, limitiert in der Auflage auf 999 Exemplare und relativ teuer. Aber, und das ist das Schöne daran, es ist absolut sein Geld wert.

Sweet Evil war überraschend und verdammt gut. Einzig auf den Festa-Verlag bin ich stinksauer, weil es einen Platt gibt, GAS, der unmöglich zu bekommen war – und das in einer ebenfalls limitierten, sündteuren Sammlerausgabe.


Der Beitrag [LESETIPP]: Charles Platt: Sweet Evil erschien am 29.10.2020 auf JohnAysa.net


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