22. Oktober 2021

JOHN AYSA

finished, not perfect

[SELBSTLOB]: Info und Vergesslichkeit …

Eigenes Foto: Vergesslichkeit
Ja, so sind wir Autoren, jederzeit den Kopf voll kluger Gedanken, weitblickend, vorausschauend, stets geistig auf der Höhe und überhaupt geradezu unerträglich super ...

Unglaublich spannender und vielversprechender Titel, nicht wahr? Ja, so sind wir Autoren, jederzeit den Kopf voll kluger Gedanken, weitblickend, vorausschauend, stets geistig auf der Höhe und überhaupt geradezu unerträglich super.

(Der Autor wachte auf, kratzte sich ungebührlich und blinzelte durch die schlafmüden Augen hinaus in die trübe Welt. Hatte er gerade davon geträumt, eine Art von Autoren-Genie zu sein, oder war er nun wirklich übergeschnappt. Er wusste es nicht. Das war keine Frage, die man sich stellte, bevor nicht der heiße erste Schluck Kaffee die Zunge verbrüht hatte. Danach sah die Welt anders aus. Aber bis dahin …)

In aller Bescheidenheit, dieses Posting ist um 05.05 Uhr in der Früh online gegangen. Ich musste es also vorab verfassen. Es erfordert wirklich jede Menge Genialität, sich in diese Uhrzeit hinein zu fühlen und so zu texten, als wäre es live und nicht ein paar Stunden davor niedergekritzelt, um sich eben nicht zu dieser katastrophalen Uhrzeit damit abzumühen. 

Hust, röchel, welch Wortgewandtheit und Schlagfertigkeit. Mal ganz so unter uns, ich gehöre in Wirklichkeit zu jener Kategorie Leute, die es schaffen, wenn sie nicht wissen, was sie auf eine Sache sagen sollen, sowas von verstummen, dass sie ihr Gegenüber in den Wahnsinn treiben können damit, und trotzdem unfähig sind, ihren Mund aufzubekommen, also eine richtig körperliche Sprachsperre erleiden. Ist mir sehr unangenehm, aber mein Hirn lähmt dann tatsächlich völlig bis abwärts ins Körperliche. Nichts funktioniert mehr. Deshalb verstehe ich das hier so verdammt gut. Schriftlich geht das bis zu einem gewissen Grad besser.

Vielleicht unter Umständen könnte es möglicherweise sein. Aber das ist auch nicht gewiss.

Was wollte ich denn eigentlich berichten? Ein zwei Dinge, soweit ich mich richtig erinnere.

Okay. Was ich eigentlich berichten wollte, habe ich vergessen. Das kommt vor. Besonders, wenn ich ausschweifende Intros für Mails verfasse. So. 

Aysa in Bestform. Musterbeispiel dafür, wie dieser Autor funktioniert, wenn er es nicht mehr so gut tut. Irgendwie unterhaltsam, oder? 

Solche Postings passieren übrigens, wenn man völlig überdreht, weil man müde ist. Also, “man” ist in diesem Fall ich.

Nun, sollte mir wieder einfallen, worüber ich berichten wollte, dann werde ich das tun. 

Selbstredend, schließlich fand ich es wichtig genug, um posten zu wollen.

Wenn es mir einfällt, dann wird gepostet.

Im Laufe des heutigen Tages.

Oder erst morgen.

Oder so eben.

Und aus.

So.


Der Beitrag [SELBSTLOB]: Info und Vergesslichkeit … erschien am 04.02.2021 auf JohnAysa.net


Eigenes Foto: Vergesslichkeit.

 

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