Ausschnitt eigenes Foto: Autogrammkarten Souled Out

[REZENSION]: Souled Out

Das ist eigentlich eine Sache, die man als Autor, der an einer Anthologie beteiligt ist, nicht unbedingt tut. Man rezensiert nicht die Geschichten der Co-Autoren. Ich habe es trotzdem getan. Warum? Weil ich ich mir so richtig und innig wünsche, dass das Buch möglichst viele Leser findet. Ich habe an dieser Stelle das Buch schon recht ausführlich vorgestellt. Was ich noch nicht getan habe, ist, auf die einzelnen Geschichten einzugehen. Ich habe länger gebraucht, weil ich hin und her überlegt habe, keine Äußerungen dazu abzugeben. Aber nun gut, da ich hoffe, auf diese Art noch ein paar Leser dazu überreden zu können, habe ich es dann doch getan.

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Weil es jedoch nichts Schlimmeres gibt als Autoren, die eeewig lange Sermone voller Lobhudelei ablassen – ich zumindest finde das ganz schrecklich und peinlich, habe ich mich auf wenige, hoffentlich aussagekräftige Worte pro Geschichte beschränkt. Das Ganze ging paralell auch auf Facebook als Posting online, aber für alle, die diesen Verein nicht mögen – und weil ich meinen Scheiß hauptsächlich und vorwiegend auf meiner Website sehen will, hier also meine Rezension von SOULED OUT (meine eigene Geschichte ist selbstverständlich von dieser Besprechung ausgeschlossen):

Cover: Souled Out, Savage Types VerlagShane Mulligan: Toller Stoff! Ich mag, dass die Geschichte mich sowohl an Philip K. Dick wie an John Carpenter erinnert. Gutes Setting, steile Grundidee. Kann man noch verdammt viele Storys in der Welt ansiedeln.

Lee F. Kershaw: Wenn Walter Hill Baby Driver mit Horror-Setting inszeniert hätte. Action, Action, Action, rasant inszeniert. Inklusive Bluse-Brothers-Auto-Verschrottung. Grobmotorisch elegante Inszenierung, Vollgas-Spaß.

Jean Pierre VanDamme: Dichte Atmosphäre, starke Stimmung, ein Slow-Burner mit nachhaltiger Wirkung. Surrealer Überlebenshorror in apokalyptischer Szenerie. Hat mich in die Szenerie gezogen.

Elli Wintersun: Die Wahl des Schauplatzes ist originell. Der Container gestört. Einige richtige gehirnkranke Szenen, wo man sich fragt, wie es im Kopf der Autorin zugeht, zum Teufel. Nasse Träume für geile Gorehounds.

Jamie Eckhart: Verfickt ansprechender Sex, der in lustvoll kranke Scheiße umschlägt. Dichtes Kammerspiel, realistisch gezeichnete Charaktere, “what the fuck” Lektüre im besten Sinn. Wunderbar bösartig.

Die RahmenhandlungJamie Eckhart und Shane Mulligan: sexuell überaus ansprechend, vom Killfaktor her erstklassiger, teils saukomischer Overkill. Blutrote Schleife, um ein sehr schön gemachtes Buch zu zieren.

Fazit: Ein Buch zum Liebhaben.

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Rundum-Cover. Souled Out

 


Der Beitrag [REZENSION]: Souled Out erschien am 11.03.2019 auf JohnAysa.net


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