28. Mai 2022

JOHN AYSA

finished, not perfect

[SO SEI ES]: Warum ich viele Musikvideos poste

Eigenes Foto: Instrumententafel
In die Tasten hauen ...

Ist einmal die Woche viel? Vielleicht für eine Autoren-Site, das stimmt. Es gab immer wieder Wochen, da wurden nur Videos gepostet, aber das ist eine andere Geschichte. Also warum mache ich das? Es gibt ein paar Gründe, die aus meiner Sicht Sinn machen.

Manchmal ist keine Zeit für ausführlichere Texte und längere Beiträge, oder auch nur ein kurzes Posting. Die Videos sind für Wochen voraus leicht planbar und werden im Normalfall automatisch gepostet. Gelegentlich versagt der Automatismus, aber in der Regel klappt alles.

Ich höre wahnsinnig viel Musik beim Schreiben. Das ist wie ein Schutzschirm, der dazu beiträgt, dass meine Gedanken auf den Text gerichtet bleiben. Das funktioniert so viel öfter, als es versagt, dass ich das beibehalte. Die Musik ist mein persönliches weißes Rauschen, das die Welt ausblendet und den Fokus auf den Text richten hilft. Ich kann in Stille nur schwer schreiben. Nicht, dass eine straßenseitige Stadtwohnung in einem mittelgroßen Wohnhaus richtig still ist, aber immerhin zu leise zum Schreiben, das geht sich aus.

Es fehlt mir an jeglicher musikalischem Talent, sonst hätte ich wohl versucht, einer Karriere als Musiker nachzugehen. Schlagzeug hätte mir sehr gelegen. Das ist kein Grund, Videos zu posten, aber eine Erklärung für die dahinter liegende Affinität. Ich kann hören, was mir gefällt oder nicht, das ist das Niveau meiner Musikalität.

Musik-Videos erzählen oft Geschichten. Irgendwer schreibt diese Geschichten, es gibt also einen Autor, der das entsprechende Drehbuch geschrieben hat. Damit sind wir beim Geschichtenerzählen und das ist meine Profession. Auch der Texter des Songs, sei es der Komponist oder jemand anderer, ist Autor. Texter von Songs, Texter von Büchern. Zwei Varianten des Autoren-Jobs.

Wenn ich neue Songs suche, dann meist auf YouTube. Gefallen sie mir dort, landen sie in meiner Spotify-Playlist und werden dort ewig oft gespielt. YouTube ist zwar auch sehr Scheiße, wenn man nach Neuerscheinungen sucht, aber es ist immer noch besser als Spotify, dessen Suche ich völlig unzulänglich finde. Gefällt mir auch noch das Video, dann kann es sein, dass es hier geteilt wird. Meist gefallen mir mehr Videos, als Montage zur Verfügung stehen.

Aus all diesen Gründen mag ich es auch, hier Musikvideos zu posten. Sie repräsentieren Schreib-Musik. Bis auf Ausnahmefälle finden die Videos zwar nicht sonderlich viel Aufmerksamkeit, was völlig okay ist, denn das ist letzten Endes eine Autoren-Site und wer hierher kommt, interessiert sich hoffentlich vorwiegend für meine Bücher und nicht meine Vorliebe für Metal-Musik.

Sonst noch was? Hm, ich denke, die ausschlaggebenden Gründe sind hier zusammengesammelt. Ich werde also weiterhin Musik-Videos posten, weil ich die Songs und die Videos mag und weil sie mich beim Schreiben unterstützen. Und wenn sich jemand damit unterhält, dann freut mich das.

In diesem Sinne, Gruß, John



Ab dem Start des Videos werden Daten an YouTube gesendet. Es gilt die Datenschutzerklärung von Google


Der Beitrag [SO SEI ES]: Warum ich viele Musikvideos poste erschien am 15.03.2022 auf JohnAysa.net


Eigenes Foto: Instrumententafel.

 

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