[ERKENNTNIS]: Folgen des Statistikpornos

Ich habe jetzt also eine erste Wochenstatistik über die Besuche auf meiner Website zusammengestellt. Das waren natürlich nicht alle aufgerufenen Seiten, die komplette Liste wäre weit über 100 Aufrufe lang geworden, ich habe mich auf die ersten 2 Dutzend (ungefähr) Beiträge/Seiten beschränkt. Das Ergebnis hat mich doch eher unangenehm überrascht.

— Trotz einer großräumigen Bereinigung der Website sind noch unglaublich viele veraltete Beiträge vorhanden.

— Man merkt, dass ich mir lange Zeit keine Gedanken über die Struktur der Website gemacht habe.

— Ohne einheitliche Gestaltung und Benennung der einzelnen Beiträge sieht das alles furchtbar schlampig aus.

— Ich habe eine Menge Arbeit vor mir, um das alles in Ordnung zu bringen.

Vielleicht sehe ich das auch nur zu streng, ich weiß nicht genau. Mir persönlich gefällt das, was ich gesehen habe, in dieser Form gar nicht. Also muss und werde ich die Dinge in Ordnung bringen, so unterläuft das meine Erwartungen an mich selbst. Ich könnte jetzt natürlich sagen, dass ich seit einigen Monaten mit einer formellen Ordnung angefangen habe, und dass die schlampig wirkende Erscheinung auf mein langes, persönliches Tief zurückzuführen ist. Mag sein.

Die eine große Frage, die mir Rätsel aufgibt, ist folgende: Die veralteten Beiträge, die noch online sind, was mache ich damit? Belassen, weil sie zur Entwicklung der Site – und damit auch zu meiner Entwicklung gehören? Oder drauf scheißen und das Zeug einfach löschen, weil es eben in keiner Form aktuell ist? Dann wäre der Weg zur vollständigen Ordnung weit einfacher. Ich weiß es gerade nicht.

Was würdet ihr dazu meinen? Vielleicht hat der eine oder andere von euch Lust, das zu kommentieren? Ich werde es mir einige Tage lang durch den Kopf gehen lassen.

Zur Beruhigung: Ich arbeite am vierten SHE-Roman. Aber das geht nur ein paar Stunden am Tag, dann ist es mit der Konzentration vorbei und ich muss anderes tun. Wenn ich also die Site in Ordnung bringe, dann ist das immer in der Zeit, in der ich nicht an einem Buch oder einer Story arbeiten kann, weil ich für den jeweiligen Tag schon ein ordentliches Quantum geschafft habe.

Ich weiß, ein paar von euch, der harte Kern, warten dringend auf das nächste Buch. Was ich hier mache, geht nicht auf Kosten des Schreibens. Es frischt mein Hirn auf, ist also eher sogar förderlich.

Nun denn. Also, wie sieht es aus? Radikal ausmisten und den Rest ordentlich und systematisch sortieren? Oder den alten Kram lassen?


Der Beitrag [ERKENNTNIS]: Folgen des Statistikpornos erschien zuerst auf JohnAysa.net


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